Methoden FöTEV-Nds e.V.

Connection Path

Die Methode Connection Path ist ein achtsamkeitsbasierter Übungs- und Reflexionspfad für Verbindung und zur Vertiefung der vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation. Sie verbindet die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) mit der RAIN-Methode (Recognize, Allow, Investigate, Nurture) zu einem körperlich verankerten Prozess innerer und zwischenmenschlicher Verständigung. Durch die Integration beider Ansätze entsteht ein strukturierter Erfahrungsraum, in dem Teilnehmende sowohl Selbstempathie als auch Empathie für andere vertiefen können. Zentrale Elemente sind das achtsame Innehalten zwischen Gefühl und Bedürfnis sowie die Körperpräsenz der anleitenden Person als Resonanzraum. Die Methode fördert ein verkörpertes Verständnis emotionaler und bedürfnisorientierter Prozesse und eröffnet neue Handlungsspielräume für Verbindung, Authentizität und friedvolle Konflikttransformation. Sie basiert theoretisch auf der Gewaltfreien Kommunikation, der RAIN-Methode, der Theorie U sowie aktuellen Ansätzen der Achtsamkeit und Friedensbildung.
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Mein Platz. Meine Verbindungen.

Die Methode Mein Platz. Meine Verbindungen. ist eine sinnlich-kreative Übung zur Stärkung von Selbstwahrnehmung, Beziehungskompetenz und Selbstwirksamkeit. In einem Gestaltungsprozess setzen sich die Teilnehmenden mit ihrem Platz im Leben und ihrem persönlichen Beziehungsfeld auseinander. Durch die Visualisierung aktueller und gewünschter Beziehungskonstellationen entsteht ein Reflexions- und Spürraum, in dem Gefühle, Bedürfnisse und Haltungen erkennbar und veränderbar werden. Die Übung basiert auf zentralen Prinzipien der Gewaltfreien Kommunikation – insbesondere Selbstwahrnehmung, Empathie und Bedürfnisorientierung sowie gestalterischen Elementen der Neurographik. Durch ihre Integration werden unbewusste Beziehungsmuster und innere Prozesse sichtbar und es eröffnen sich neue Perspektiven auf Verbindung, Autonomie und Mitgestaltung. Dieser mehrdimensionale Zugang verbindet emotionale, kognitive und kreative Ebenen und fördert transformierende Einsichten in einem geschützten, achtsamen Raum.
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Heart to Heart Meditation 

Die Heart-to-Heart-Meditation ist eine achtsamkeitsbasierte Methode zur Kultivierung von Verbindung und Verständigung. Sie unterstützt dabei, die Selbstwahrnehmung und zwischenmenschliche Verbundenheit der Teilnehmenden zu vertiefen. In einem geschützten, strukturierten Rahmen werden Empfindungen, Gedanken und Bedürfnisse aus dem gegenwärtigen Erleben benannt und in Beziehung gebracht. Die Methode fördert ein differenziertes Wahrnehmen innerer körperlicher, emotionaler und kognitiver Prozesse, mitfühlendes und empathisches Zuhören sowie einen authentischen Selbstausdruck. Sie basiert auf der Gewaltfreien Kommunikation, wurde in der Dyadenarbeit weiterentwickelt und durch traumasensible Perspektiven sowie empirische Erkenntnisse zur Wirkung strukturierter Dialogformate ergänzt. Sie stärkt zentrale demokratische Kompetenzen wie Perspektivenübernahme, Verantwortungsübernahme, Umgang mit Diversität und die Fähigkeit zur dialogischen Beziehungsgestaltung. Darüber hinaus wirkt sie dem gesellschaftlich relevanten Phänomen der Einsamkeit entgegen, indem sie Räume für Präsenz, Zugehörigkeit und soziale Resonanz schafft.

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Lebens- und Bedürfnisbaum

Die Methode Lebens- und Bedürfnisbaum ist eine kreative Symbolarbeit zur Förderung von Selbstwahrnehmung, innerer Klarheit, Selbstverantwortung sowie der bewussten Verbindung zu den eigenen Bedürfnissen und Ressourcen. In einem kreativen Gestaltungsprozess stellen die Teilnehmenden ihr Leben beziehungsweise sich selbst als Baum mit Wurzeln (Herkunft und Ressourcen), Stamm (innere Stabilität) und Krone (Bedürfnisse, Potenziale, Visionen) dar. In diesem schöpferischen Prozess werden Bedürfnisse sichtbar, die gemäß der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) als universelle Antriebskräfte menschlichen Handelns angesehen werden. Die Methode ermöglicht eine achtsam-bewusste Innenschau, fördert Selbstempathie sowie eine mitfühlende Haltung, indem sie kognitive, emotionale und kreative Ebenen miteinander verbindet. 

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Lichtreise

Die Methode Lichtreise ist eine geführte Meditation zur Kultivierung von Verbundenheit, Zukunftsvertrauen und einer ethischen Haltung. In dieser achtsamkeitsbasierten Imaginationsübung werden die Teilnehmenden dazu anregt, sich ein gesellschaftliches Wunder vorzustellen, das ihre tiefsten Bedürfnisse erfüllt, und sich dabei als wirkungsvoll und handlungsfähig zu erleben. Durch die imaginative Aktivierung innerer Bilder entsteht ein emotional und körperlich spürbarer Raum für Mitgefühl, Hoffnung und einer ethisch begründeten Haltung, der aus dem eigenen Inneren erwächst und auf demokratische Gestaltungsspielräume verweist. Die Methode stärkt Selbstwirksamkeit und Zukunftsmut, indem sie einen Perspektivwechsel ermöglicht und den Fokus auf universelle Werte sowie auf verantwortungsvolles Handeln in einer vielfältigen, nachhaltigen Gesellschaft legt.

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VAN Circle

Der Values and Needs Circle (VAN Circle) ist ein multifunktionales Reflexionsinstrument für Verbindung und zur Bewusstwerdung universeller Werte und Bedürfnisse. Die siebzehn Werte, gegründet im SDG-Kreis, spiegeln grundlegende menschliche Bedürfnisse im Sinne der Gewaltfreien Kommunikation wider und wurden partizipativ mittels einer Mixed-Methods-Evaluation mit Bildungsakteur*innen ermittelt. Durch die strukturierte Reflexion entlang des Kompetenzmodells des Europarates (CDC-Modell) werden kognitive, emotionale und soziale Dimensionen miteinander verbunden. Der VAN Circle eröffnet individuelle und gemeinschaftliche Lern- und Entwicklungsräume und dient als Kompass für eine werteorientierte Haltung und ethisches Handeln.

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Wächterübung

Die Methode Wächterübung ist eine Imaginationsübung zur achtsamen Begegnung mit inneren Anteilen und zur Stärkung von Selbstempathie und Selbstverantwortung. Sie basiert auf Ansätzen aus der Gewaltfreien Kommunikation und ist verwoben mit Perspektiven aus der traumasensitiven Achtsamkeit. Die Wächterübung fördert eine bewusste Wahrnehmung verletzlicher, innerer Anteile und unterstützt deren Erforschung, indem sie dazu einlädt, herausfordernde Gefühle und die dahinliegenden Bedürfnisse wahrzunehmen und in einen bewussten, empathischen inneren Dialog zu treten. 
Indem Schutzmechanismen (Wächter) anerkannt, gewürdigt und integriert werden, entsteht mehr innere Klarheit, Wahlfreiheit und Handlungsfähigkeit. Die Methode fördert Selbstkontakt, emotionale Selbstklärung und Selbstverantwortung für ein pro-demokratisches Handeln. 

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